SchweinSmart Farming im Schweinestall

Smart Farming im Schweinestall

Erschienen in: LANDWIRT 05/2026

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Arbeitserleichterung: Ein Roboter streut die Buchten täglich ein.
Quelle: Sandering

Das Projekt „TiPP“ setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Digitalisierung in der Schweinemast weiter gefördert werden kann, um damit sowohl eine Arbeitserleichterung für die Landwirte, Transparenz in der Produktionskette als auch Tierwohl zu gewährleisten. Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der Wertschöpfungskette Schwein mittels Digitalisierung optimieren – das Projekt „TiPP“ (Transparency in Pig Production, dt. Transparenz in der Schweineproduktion) soll dies möglich machen. Im vom deutschen Bundesministerium für Landwirtschaft geförderten Projekt wurden bis Ende 2025 Daten in Echtzeit zum Stallklima, zur Tiergesundheit und zum Tierverhalten in unterschiedlichen Haltungsformen (HF) gesammelt (HF 2 bis 4; HF 2: konventionelle Stallhaltung unter anderem mit 12,5 % mehr Platz, HF 3: Offenfrontstall/Auslauf und mindestens 40 % mehr Platz, HF 4: mindestens 50 % mehr Platz, eingestreuter Liegebereich, Auslauf oder Freilandhaltung). Die erhobenen Daten werden mit Befunddaten aus dem Schlachthof, Bonituren und Behandlungsdaten von Tierärzten verglichen.

Insgesamt vier Praxisbetriebe mit unterschiedlichen Haltungsformen beteiligten sich an der umfangreichen Datenerhebung, die beispielsweise Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Emissionen (Ammoniak, Kohlendioxid) lieferten. Einerseits sollte mit den Daten die Grundlage für eine Klimabilanz verbessert und andererseits die digitale Dokumentation und Auswertung von Daten, z. B. für das Tierwohl und die Tiergesundheit, vorangetrieben werden. Daher wurde in allen vier Praxisbetrieben ein annähernd gleicher Versuchsaufbau bei der Datenerhebung angestrebt. Die Datenauswertung läuft derzeit auf Hochtouren.

Sensoren im Praxiseinsatz

Ein interessantes Beispiel für die Etablierung von Smart Farming stellt der Betrieb von Dirk Sandering aus Hemsloh (Landkreis Diepholz, Niedersachsen) dar. Der Betrieb hat die Digitalisierung im Stall nach einem Neubau im Jahr 2022 forciert.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Einstreuroboter und Co. im Praxiseinsatz am Schweinemast-Betrieb
  • Das kann moderne Technik leisten
  • Erfahrungen zu KI-gesteuerten Sensoren und Investitionskosten am Betrieb Sandering

 

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