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Neue gesetzliche Vorgaben, gesellschaftliche Erwartungen und wirtschaftliche Unsicherheiten setzen viele Schweinebetriebe unter Druck. Es kann sich wie ein ständiges Reagieren auf äußere Anforderungen und Veränderungen anfühlen. Doch das Projekt IBeSt hat gezeigt: Entscheidend ist nicht nur, was sich ändert, sondern vor allem, wie diese Veränderungen am einzelnen Betrieb umgesetzt werden.
Mit dem beschlossenen Vollspalten-Aus ab 1. Juni 2034 sind die künftigen Rahmenbedingungen der Schweinehaltung in Österreich klar. Die Praxis hat nun mehrere Jahre, um Erfahrungen zu sammeln, indem einzelne Buchten vergrößert und Funktionsbereiche klarer voneinander getrennt werden sowie mit neuem Beschäftigungsmaterial experimentiert wird. Solche Änderungen müssen nicht radikal sein, sondern können schrittweise umgesetzt werden.
LANDWIRT Serie: IBeSt-Projekt
- Teil 1: Hintergrund und Praxiserfahrungen
- Teil 2: Auswirkungen des Umbaus auf die Tierhalter
- Teil 3: Auswirkungen auf das Tier
- Teil 4: Ökonomie und Arbeitswirtschaft
- Teil 5: Stallklima und Umweltwirkung
Im IBeSt-Projekt haben 15 Betriebe verschiedene Varianten ausprobiert und beobachtet: Was wirkt sich wie auf das Verhalten der Schweine aus? Auf meine Arbeitsabläufe? Gehe ich jetzt mit mehr Freude in den Stall? Nicht jeder Ansatz passt zu jedem Stall.
Was der Artikel noch bereithält:
- Die Zukunft des Betriebs selbst gestalten, statt von außen getrieben zu werden
- Mehr Freude beim Stallgehen in adaptierten Vollspaltenställen?
- Überlegungen auf dem Weg zu einem guten Leben für Mensch und Tier, bei wirtschaftlichem Erfolg!
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