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Der Krieg im Nahen Osten machte sich innerhalb weniger Tage auch bei den Landwirten hierzulande bemerkbar. Am 28. Februar starteten die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran. Kurz darauf stiegen die Preise an den Tankstellen hierzulande.
Für Landwirte sind die Auswirkungen des Konflikts derweil nicht nur negativ. Wie fast immer bei globalen Konflikten steigen auch die Preise für Lebensmittel. So stellte etwa der Bayerische Bauernverband in seinem Marktupdate für den europäischen Aktienindex Euronext fest: „Am 9. Februar 2026 schloss der Mai-Termin noch mit 189 Euro pro Tonne Weizen. Bereits ab dem 19. Februar ging es dann steil bergauf und auch an der 200-Euro-Grenze gab es kein Halten.“
Betriebe, die noch Lagerbestände der Vorjahresernte haben, profitieren aktuell also von höheren Preisen. Und wie für Diesel, vermuten die Marktexperten auch hier: Solange der Krieg andauert, bleiben die Preise hoch. Besonders hart trafen die Angriffe Landwirte, die auf den Übergangsdiesel gewartet hatten, um nach dem Winter ihre Hoftankstellen wieder aufzufüllen.
Den gibt es üblicherweise ab 1. März. Im Normalfall bringt das Ende des Winterdiesels eine kleine Preissenkung von wenigen Cent pro Liter mit sich. In diesem Jahr war das Gegenteil der Fall.
Bei einem 5.000-l-Tank fallen mittlerweile etwa 1.000 Euro Mehrkosten durch die Preissteigerungen an. Was können Landwirte also tun, um dem entgegenzuwirken?
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Einfache Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion
- Reifendruckregelanlagen und weniger Schlupf
- Spar- und Eco-Zapfwelle richtig einsetzen
- Strom oder Diesel: Antriebe wirtschaftlich vergleichen

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