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Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sorgt der Wald selbst für seinen Nachwuchs. Unter Altbäumen keimen oft unzählige Jungpflanzen – ein enormes Potenzial, das viele Betriebe noch zu wenig ausschöpfen. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand: Keine teuren Pflanzungen, tief verankerte Wurzelsysteme und ein natürlicher Schutz vor Hitze und Frost unter dem Schirm des Altbestandes. Doch wer Naturverjüngung haben will, muss sie aktiv lenken.
Der erste Schritt ist waldbauliche Vorbereitung. Schaffen Sie durch frühzeitige, mäßige und regelmäßige Durchforstungen jene Lichtverhältnisse, die eine Verjüngung überhaupt ermöglichen. Behalten Sie dabei die Bodenvegetation im Blick. Zu starke Auflichtung begünstigt Brombeere und Adlerfarn – sie überwachsen die jungen Bäume rasch. Steuern Sie deshalb die Überschirmung bewusst und passen Sie sie laufend an. Mischbaumarten verdienen von Anfang an besondere Aufmerksamkeit.
Was der Artikel noch bereithält:
- Weitere Tipps, wie sie die Naturverjüngung gezielt fördern
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