Der Getreideanbau steht seit Jahren unter großem wirtschaftlichen Druck. Die geringen Erzeugerpreise in letzter Zeit führen immer wieder zu einer Frage: „Wie kann ich im Getreideanbau höhere Deckungsbeiträge erzielen und Arbeitszeit einsparen?“ Eine Stellschraube könnte hier die Düngung sein.
Bisher war die Standardgetreidedüngung zumeist in drei Gaben geteilt. Die erste Düngemaßnahme zu Vegetationsbeginn im Frühjahr (EC 25), eine zweite zu Schossbeginn (EC31) und die dritte Gabe zum Fahnenblattstadium bis Grannenspitzen (EC 37–49). Stabilisierte Stickstoffdünger geben ihre Nährstoffe nur langsam frei. Somit kann man mehrere Düngergaben zusammenfassen. Um die Praxistauglichkeit stabilisierter Dünger zu untersuchen, führte das Versuchsstation für Pflanzenbau Hatzendorf einen Praxisvergleich bei Wintergerste mit verschiedenen Düngevarianten durch.
In diesem Artikel erwartet Sie noch:
- Versuchsergebnisse
- Tipps für die Praxis

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