Beim „Tag der Almen“ am 18. Juli können Freiwillige unter Anleitung der Almbauern Stauden, Farne, Büsche und Gehölze entfernen. Nach der Arbeit erhalten die Helfer eine Jause.
Das meist händisch durchgeführte Schwenden soll verhindern, dass Almweiden verbuschen und langfristig zu Wald werden. Laut Landwirtschaftskammer würden ohne diese Pflege allein in der Steiermark jährlich rund 1.000 Hektar Almfläche verloren gehen.
Landwirtschaftskammer-Präsident Andreas Steinegger verweist auf den hohen Arbeitsaufwand für den Erhalt der Almen. Almobmann Anton Hafellner ruft zur Teilnahme am gemeinsamen Pflegeeinsatz auf.
Lebensraum und Weidefläche
In der Steiermark gibt es rund 1.610 Almen. Im Sommer weiden dort knapp 42.000 Rinder, 900 Pferde sowie 6.000 Schafe und Ziegen. Die bewirtschafteten Flächen bieten zudem Lebensraum für seltene Arten wie Silberdistel und Ringdrossel.
Den jährlichen Wert der Pflegeleistungen der steirischen Almbauern beziffert die Landwirtschaftskammer mit rund 40 Millionen Euro.


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