LandlebenSüdtiroler Bäuerinnen diskutieren über Sichtbarkeit

Südtiroler Bäuerinnen diskutieren über Sichtbarkeit

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Podiumsdiskussion mit Anna Rottensteiner, Iris Giacomozzi, Renate Taschler und den beiden Moderatorinnen Franziska Gasser und Johanna Höller. v.l.n.r.
Quelle: SBO

Der Landesbäuerinnenrat der Südtiroler Bäuerinnenorganisation und der Landesbeirat für Chancengleichheit luden zu der Veranstaltung nach Marling. Ziel war es, die unterschiedlichen Aufgaben und Rollen von Bäuerinnen sichtbar zu machen.
Bei einer Podiumsdiskussion berichteten Iris Giacomozzi, Mitglied des Bezirksbäuerinnenrats im Unterland, und Renate Taschler, Bezirksbäuerin im Pustertal, von der Übernahme ihrer elterlichen Höfe. Sie betonten die fachliche, organisatorische und wirtschaftliche Verantwortung von Frauen in landwirtschaftlichen Betrieben.
Anna Rottensteiner, Jungbäuerin aus Lana und Mitarbeiterin am Forschungszentrum Laimburg, verwies darauf, dass jungen Frauen weiterhin teilweise weniger Kompetenz zugetraut werde. Ulrike Oberhammer, Präsidentin des Landesbeirats für Chancengleichheit, forderte mehr Sichtbarkeit und Mitsprache.

Kulturprogramm und Ausblick

Theaterspielerin Helene Mittersteiner und Kulturschaffende Hannah Tonner griffen das Leben und Arbeiten von Bäuerinnen in ihren Beiträgen auf. Für die musikalische Begleitung sorgte Michael Aster, die Bewirtung übernahm Mathilde Wieser Reichhalter.
Das Internationale Jahr der Bäuerin 2026 wird außerdem von einer monatlichen Videoreihe über Bäuerinnen aus verschiedenen Teilen Südtirols begleitet. Den Abschluss bildet am 15. Oktober, dem Welttag der Landfrauen, eine Tagung an der Laimburg.

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