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Rubrik Agrarpolitik und Förderung

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Nur mit Abo: Teurer Diesel – das neue Normal?

Im Frühjahr versuchten die Regierungen, die Folgen des Irankriegs durch einen Tankrabatt und Spritpreisbremse auszugleichen. Ein Ende der Hochpreisphase ist noch immer nicht absehbar, doch in der Politik spielt das Thema scheinbar keine Rolle mehr. Wieso ein großer Aufschrei dennoch ausbleibt.

Dieselpreise von deutlich mehr als zwei Euro sind in Deutschland mittlerweile der Standard. Quelle: Alexander Fedosov/shutterstock.com

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David Specht 6 Min. Lesezeit

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Agrardiesel ist ein Politikum. Die Bilder demonstrierender Bauern im Winter 2023/24 haben sich in das kollektive Gedächtnis der Politiker eingebrannt. Damals wollte die deutsche Ampel-Regierung die Rückerstattung von 21,48 Cent/l schrittweise reduzieren und schließlich komplett streichen. Keine zwei Jahre später hat sich die Lage am Kraftstoffmarkt durch den Krieg im Iran und die daraus entstandene Blockade der Straße von Hormus komplett verändert.

In den ersten beiden Kriegsmonaten stieg der Dieselpreis in Deutschland und Österreich um jeweils etwa 60 Cent – also fast um das Dreifache der deutschen Agrardieselrückerstattung. Doch diesmal blieben die Straßen frei von Protestfahrten und Traktorkorsos. Inzwischen hat sich der Dieselpreis in Deutschland deutlich über der Zwei-Euro-Marke festgesetzt. Anfang August 2026 kostete 1 l Diesel an der Tankstelle laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 2,20 Euro.

In Österreich war der Kraftstoff mit 2,05 Euro immerhin etwas günstiger. Für mehr als ein Schulterzucken sorgt das scheinbar nicht. Es ist das neue Normal an der Zapfsäule geworden.

Was dieser Artikel noch bereit hält

  • Tankrabatt und Dieselpreis in Deutschland
  • Bauernverband fordert längeren Tankrabatt
  • Spritpreisbremse in Österreich
  • Kontrolle der Spritpreisbremse
  • Niedrigwasser verteuert Dieseltransport

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Kontakt zum Autor

David Specht

LANDWIRT Redaktion

Stammt aus dem schönen Westallgäu zwischen Bodensee und Allgäuer Alpen. Seine Familie bewirtschaftet dort einen Bio-Milchviehbetrieb. Nach dem Abitur kehrte er der Landwirtschaft zunächst teilweise den Rücken zu, absolvierte ein Volontariat an der Günther Holland Journalistenschule in Augsburg und arbeitete anschließend einige Jahre als Redakteur für eine regionale Tageszeitung. Irgendwann fehlten ihm (Braunvieh-)Kühe und Traktorfahren dann aber doch und er begann, Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zu studieren. Seit 2023 kombiniert er Landwirtschaft und Journalismus und arbeitet in der LANDWIRT-Redaktion in Deutschland. Dort ist er zuständig für die Themen Agrarpolitik, Betriebsführung, Energie und Bauen.

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