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Rubrik Rind

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Nur mit Abo: TS-Gehalt der Gülle selbst bestimmen

Der Trockensubstanzgehalt hat wesentlichen Einfluss auf die Düngewirkung von Gülle. Ein hoher Wassergehalt senkt die Emissionen bei der Ausbringung, sodass mehr Stickstoff im Boden ankommt. Wir zeigen Ihnen, auf welche Arten Sie den TS-Gehalt bestimmen können.

Wenn ein Landwirt den TS-Gehalt seiner Gülle kennt, kann er diese effizienter ausbringen.
Wenn ein Landwirt den TS-Gehalt seiner Gülle kennt, kann er diese effizienter ausbringen. Quelle: David Specht

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David Specht 6 Min. Lesezeit

Der Schnee zieht sich zurück, der Frost lässt nach. Für die Tierhalter hierzulande bedeutet das vor allem eins: Der Start der Güllesaison rückt näher. Wie viel Stickstoff (N) aus dem Wirtschaftsdünger im Boden und schließlich bei den Pflanzen ankommt, hängt auch vom Anteil an Trockensubstanz (TS) in der Gülle ab. Das Prinzip dahinter ist einfach: Je mehr Wasser im Wirtschaftsdünger enthalten ist, desto schneller fließt dieser in den Boden und desto geringer sind die Ammoniakemissionen bei der Ausbringung.

Wie niedrig die Emissionen von verdünnter Gülle sind, hat zuletzt etwa die bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft mit weiteren Institutionen untersucht. Diese Versuche fanden unter anderem am Spitalhof in Kempten im Allgäu, dem Grünland-Versuchszentrum der Bayerischen Staatsgüter, statt. Das Ergebnis: Eine mit Wasser verdünnte Rindergülle, die mit dem Breitverteiler ausgebracht wird, hat ähnlich niedrige Emissionswerte wie unverdünnte Rindergülle, die per Schleppschuh ausgebracht wird. Durch die Verdünnung können Landwirte die Verluste bei der Ausbringung also um 30 % reduzieren.

Was dieser Artikel noch bereit hält

  • Praxistest des Güllehydrometers
  • Vorteile und Effizienzsteigerung durch Einsatz verdünnter Gülle
  • Tipps zum Ziehen und Verschicken von Gülleproben
  • Informationen zur Wirtschaftsdünger-Untersuchung im Labor

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Kontakt zum Autor

David Specht

LANDWIRT Redaktion

Stammt aus dem schönen Westallgäu zwischen Bodensee und Allgäuer Alpen. Seine Familie bewirtschaftet dort einen Bio-Milchviehbetrieb. Nach dem Abitur kehrte er der Landwirtschaft zunächst teilweise den Rücken zu, absolvierte ein Volontariat an der Günther Holland Journalistenschule in Augsburg und arbeitete anschließend einige Jahre als Redakteur für eine regionale Tageszeitung. Irgendwann fehlten ihm (Braunvieh-)Kühe und Traktorfahren dann aber doch und er begann, Landwirtschaft an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zu studieren. Seit 2023 kombiniert er Landwirtschaft und Journalismus und arbeitet in der LANDWIRT-Redaktion in Deutschland. Dort ist er zuständig für die Themen Agrarpolitik, Betriebsführung, Energie und Bauen.

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