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Zwischenfrüchte überbrücken Zeiten, in denen der Boden nicht durch Hauptfrüchte bewachsen ist. Dass dies im Sommer oder über den Winter sinnvoll ist, muss an dieser Stelle vermutlich nicht näher ausgeführt werden. Eine neue Überlegung ist es, den Boden im Frühjahr vor Mais, Soja, Hanf oder Kürbis noch mal aktiv zu begrünen und frisch zu durchwurzeln. Junge Pflanzen bilden vor allem zu Beginn ihres Lebens viele dünne Wurzeln und geben darüber sehr schnell große Mengen an Wurzelausscheidungen in Form von Zucker in den Boden ab. Damit wird das Bodenmikrobiom aktiviert. Der Erdanhang an den Wurzeln macht diese Interaktion von Bodenlebewesen mit den Pflanzen sehr schnell sichtbar. Die Erde rundherum geht in eine sehr stabile Gare und lässt sich leicht bearbeiten, die Lebensfunktionen sind proaktiv hergestellt, der Boden hat oft ein ideales Porenvolumen und einen intakten Gasaustausch.
Was der Artikel sonst noch beinhaltet:
- Welche Zwischenfrüchte
- Wann anbauen?
- Zahlt es sich aus?
- Kosten
- Praktikerbericht
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