Das Arbeitspaket „Stallklima und Umweltwirkungen“ im Projekt IBeSt (Innovationen für bestehende Aufzucht- und Mastställe für Schweine in Österreich – zum Wohl von Tier und Mensch) gliederte sich in zwei Bereiche:
- Praxisteil auf 15 österreichischen Betrieben
- Untersuchungen im Forschungsstall für Mastschweine der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein (Steiermark).
Im Rahmen des Praxisteils wurde in jedem der teilnehmenden Betriebe vor Versuchsbeginn ein „Stallklima-Check“ durchgeführt. Hierbei erhoben die Projektverantwortlichen unter anderem Schadgase, Luftgeschwindigkeit, Lichtverhältnisse und Wärmebilder in den Stallabteilen. So ließen sich beispielsweise lüftungstechnische/bauliche Mängel oder falsch positionierte Sensoren frühzeitig detektieren und Tipps zur Optimierung des Stallklimas geben. Zudem erhielten die schweinehaltenden Betriebe Empfehlungen im Hinblick auf Kühlmethoden (Mast) und Temperaturzonenbildung (Ferkelaufzucht).
LANDWIRT Serie: IBeSt-Projekt
- Teil 1: Hintergrund und Praxiserfahrungen
- Teil 2: Auswirkungen des Umbaus auf die Tierhalter
- Teil 3: Ökonomie und Arbeitswirtschaft
- Teil 4: Auswirkungen auf das Tier
- Teil 5: Stallklima und Umweltwirkung
Versuchsbegleitend wurden sowohl in den adaptierten Buchten als auch in den Kontrollbuchten Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit mittels Dataloggern aufgezeichnet. Mit diesen Daten wurden die THI-Werte (Temperatur-Feuchtigkeits-Index) als grundlegender Parameter zur Beurteilung von Hitzestress kalkuliert. Dieser Parameter ging auch wesentlich in die Berechnungen zum Tierwohl ein.
Was der Artikel noch bereithält
- Das Stallklima lenkt das Verhalten der Schweine: Kühlmethoden
- Gas-, Geruch- und Feinstaubemissionen im adaptierten Stall
- Auswirkungen der Erkenntnisse hinsichtlich künftiger Genehmigungsverfahren
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