ForstVerjüngung: Die Folgen der Holzernte

Verjüngung: Die Folgen der Holzernte

Erschienen in: LANDWIRT 03/2026

Die Überlebensrate der Verjüngungspflanzen nach dem Holzschlag variierte stark zwischen Versuchsflächen und Eingriffsstärken.
Quelle: Petia Nikolova

Das Projekt Gebirgswaldverjüngung startete 2020 an zehn Standorten in den Schweizer Alpen, um Grundlagen zur Förderung der Naturverjüngung unter anspruchsvollen Umweltbedingungen zu erarbeiten. Der Schwerpunkt liegt auf hochmontanen Fichten- und Tannen-Fichten-Beständen. Untersucht wird, wie plenterartige Eingriffe unterschiedlicher Stärke die Anpassungsfähigkeit der Bestände unter sich verändernden Umweltbedingungen beeinflussen. Während solche Eingriffe die Vorverjüngung fördern können, ist das Ausmaß möglicher mechanischer oder anderer Schäden durch Holzschlag noch unklar.

Die Versuchsflächen

Die Versuchsflächen liegen überwiegend hochmontan und repräsentieren typische Gebirgsnadelwälder der Schweizer Alpen. Am häufigsten tritt der Hochstauden-Tannen-Fichten-Wald auf, wobei die Bestände stark in Grundfläche (40 bis 63 m²/ha), Vorrat (414 bis 984 m³/ha) und Baumartenzusammensetzung variieren: von fast rein fichtendominierten Beständen in Lauterbrunnen bis zu tannendominierten in Visp. Bergahorn und Buche erreichen lokal bis zu 15 % Anteil, die Artenvielfalt umfasst fünf bis acht Baumarten pro Fläche. Zwischen 2021 und 2023 wurden plenterartige Durchforstungen durchgeführt.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Versuchsflächen, Rückemethoden, Baumarten
  • Ergebnisse
  • Erkenntnisse
  • Abbildungen
  • mehr Bilder

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