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Das Projekt IBeSt (Innovationen für bestehende Aufzucht- und Mastställe für Schweine in Österreich – zum Wohl von Tier und Mensch) hatte zum Ziel, bestehende Ställe in der Ferkelaufzucht und Schweinemast hinsichtlich Tierwohl durch praktikable, kostengünstige und rasch umzusetzende Maßnahmen zu verbessern. Die Projektverantwortlichen legten diese gemeinsam mit den teilnehmenden Landwirten fest. Dabei wurde basierend auf Erfahrungen und wissenschaftlicher Literatur davon ausgegangen, dass folgende Adaptierungen für die Tiere vorteilhaft und zugleich auch in der landwirtschaftlichen Praxis umsetzbar sind:
- Etwas mehr Platz je Tier (0,4 m2/Tier in der Ferkelaufzucht und 0,8 m2/Tier in der Mast bzw. +0,1 m2 Unterschied zur bestehenden Situation am Betrieb).
- Größere Gruppen z. B. durch Buchtenzusammenlegung bzw. größere Buchten in der Ferkelaufzucht (10 m²) bzw. in der Mast (20 m²).
- Ausgestaltung eines Liegebereichs mit reduziertem Schlitzanteil auf zumindest 1/3 der Buchtenfläche, z. B. durch Spaltenclips, Gummimatten.
- Temperaturzonenbildung durch Abdeckung des Liegebereichs in der Ferkelaufzucht bzw. Kühlmöglichkeit in der Mast.
- Zusätzliches organisches Beschäftigungsmaterial (veränderbar, kaubar, wühlbar, fressbar)
LANDWIRT Serie: IBeSt-Projekt
- Teil 1: Hintergrund und Praxiserfahrungen
- Teil 2: Auswirkungen des Umbaus auf die Tierhalter
- Teil 3: Ökonomie und Arbeitswirtschaft
- Teil 4: Auswirkungen auf das Tier
- Teil 5: Stallklima und Umweltwirkung
Auswirkungen messen
Das Arbeitspaket Tier zielte darauf ab, zu evaluieren, ob die kombinierten, betriebsindividuell umgesetzten Maßnahmen („Maßnahmenpaket“) wie erwartet das Tierwohl verbessern.
Was der Artikel noch bereithält:
- Auswirkungen der Umbaumaßnahmen messen
- Wirklich besser fürs Tier?
- Kleine, aber wesentliche Verbesserungen

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