Das hat mich einfach gefuchst“, sagt Stephan Mendler genervt. Jahrelang hat der Landwirt aus Niederbayern auf etwa 30 ha Getreide in Bio-Qualität angebaut. Grundsätzlich habe ihm der Anbau im Nebenerwerb viel Spaß gemacht, sagt er. Aber jedes Jahr, wenn die Ernte vorbei war, blieb ein unbefriedigendes Gefühl. „Entweder hatten wir eine schlechte Ernte, weil zum Beispiel das Wetter beim Dreschen nicht gepasst hat, oder wir hatten tolle Erträge, aber alle anderen halt auch – und der Preis war schlecht“, erinnert sich Mendler.
Weitere Artikel aus dieser Serie
Und noch ein zweiter Aspekt störte ihn von Jahr zu Jahr mehr: „Wir haben riesige Mengen Marktfrüchte direkt ab Feld verkauft. Ich habe mir immer vorgestellt, wie viele Menschen davon satt werden könnten. Gleichzeitig hat der Erlös nicht gereicht, um meine Familie zu ernähren“, sagt Mendler. Das wollte er auf Dauer nicht akzeptieren.
Dieser Artikel enthält außerdem
- Aufbau der Solidarischen Landwirtschaft
- Anbauplanung am PC
- Zeitfresser erkennen und beheben
Kommentare