Der Staub steht förmlich in der Luft. Der Traktor fährt mit einer 3 m breiten Direktsämaschine durch die frisch abgeernteten Weizenstoppeln. Hinter den schräg angestellten Scheiben verschwindet das Saatgut im Boden, während darüber die Strohauflage nahezu unberührt liegen bleibt. Gerald Wallner stellt den Traktor am Feldrand ab, steigt aus und verzieht die Miene. „Es ist brutal trocken“, sagt der Landwirt aus Rohr im Kremstal und blickt Richtung Himmel. „Jetzt könnte es gerne wieder mal regnen.“ Seit sechs Jahren verzichtet Wallner konsequent auf Bodenbearbeitung. Stattdessen setzt er auf Bodenleben, Pflanzenwurzeln und Zeit. Dabei begann alles eher spontan.
Was der Beitrag sonst noch enthält:
- Die Maschine sät fast alles
- Streifen lockern vor Mais
- Nährstoffe an die Wurzel
- Bodenproben ala Pff
- Kalk ohne Einarbeitung
- Mähdruschsaat bei Zwischenfrüchten
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