Die erfolgreiche Haltung unkupierter Ferkel muss zukünftig auch in konventionellen Ställen gelingen. Denn nicht alle Landwirte können auf Premium-Tierwohlställe mit Außenklimareiz und Einstreu umstellen. Eine Schlüsselrolle könnte hierbei dem Futter zukommen. Ansatzpunkte sind die Zusammensetzung der Futtermischungen und die individuelle Wahlmöglichkeit der Ferkel bezüglich der Nährstoffzusammensetzung. Am Versuchsstandort der Bayerischen Staatsgüter in Schwarzenau haben die Wissenschaftler der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) den Effekt einer Wahlfütterung mit Roggenanteil gegenüber einer Phasenfütterung mit Weizen- bzw. Roggen- Ration untersucht. Hier die Erkenntnisse aus dem Projekt „FeedWel – Unversehrte Ferkelschwänze in konventionellen Ställen durch eine optimierte Fütterung bewahren“.
Was der Artikel noch bereithält:
- Versuchsfrage: Wie unkupierte Ferkel in konventionellen Ställen mit heilen Schwänzen durch die Aufzucht bringen?
- Futterverbrauch und tägliche Zunahmen der Aufzuchtferkel nach Fütterungsvariante
- Vorteile der Wahlfütterung auf den Zustand des Ferkelschwanzes
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