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Rubrik Forst

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Nur mit Abo: Wald: Mäuse als Schädlinge

Mäuse fallen als Forstschädlinge kaum auf. Doch bei hohen Populationsdichten können sie Samen, Wurzeln und Rinde schädigen – und damit nicht nur Ausfälle verursachen, sondern auch die Baumartenmischung junger Kulturen verändern.

Forstlich problematisch werden Mäuse erst, wenn ihre Populationsdichte und der damit verbundene Fraßdruck die Entwicklung einer Kultur beeinträchtigen. Quelle: Dennis Jacobsen/shutterstock.com

Stefanie GÖRIG 6 Min. Lesezeit

Wer an Schäden in jungen Forstkulturen denkt, hat vermutlich nicht als Erstes eine Maus vor Augen. Sturm, Borkenkäfer, Trockenheit oder Wildverbiss stehen wesentlich stärker im Mittelpunkt. Dabei können auch kleine Nager erheblichen Einfluss auf die Entwicklung einer Kultur nehmen – vor allem dann, wenn hohe Populationsdichten auf empfindliche Jungpflanzen treffen.

Wie sensibel die Waldverjüngung auf verschiedene Einflussfaktoren reagiert, zeigen unter anderem die Ergebnisse des österreichischen Wildeinflussmonitorings (WEM). Die aktuelle Erhebungsperiode 2022 bis 2024 weist in 45,9 % der Bezirke eine Verbesserung und in 40 % eine Verschlechterung des Wildeinflusses aus. Das WEM erfasst den Einfluss des Schalenwildes, nicht jenen von Mäusen. Der Vergleich ist dennoch interessant: Für die nächste Waldgeneration zählt nicht nur, wie viele Jungpflanzen vorhanden sind, sondern auch, welche Baumarten sich tatsächlich etablieren können. Und genau hier können Mäuse eine Rolle spielen.

Was dieser Artikel noch bereit hält

  • Mausarten und ihre Wirkung auf die Waldverjüngung
  • Lebensräume und Fraßschäden der Mäusearten
  • Mäuseschäden in Forstkulturen früh erkennen
  • Fraßschäden und Baumartenmischung bewerten
  • Populationsdichte bestimmt das Mäuserisiko
  • Mäuseschäden im Wald vorbeugen

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