ForstWaldforschung: Versuchsflächen sind gesichert

Waldforschung: Versuchsflächen sind gesichert

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Das Beobachtungsnetz in den bayerischen Wäldern liefert immer wieder relevante Erkenntnisse für die Forstpraxis zu Wachstumsprozessen im Wald.
Quelle: Jäger

Das Wachstum der Wälder in Bayern kann auch in Zukunft regelmäßig erhoben und erforscht werden. Dafür sorgt ein Netz aus Versuchsflächen, das bereits vor mehr als 150 Jahren im damaligen Königreich Bayern mit der Gründung der Forstlichen Versuchsanstalt angelegt wurde. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) und die TU München haben nun mit einer Vereinbarung die Zukunft des in dieser Form weltweit einmaligen Beobachtungsnetzes sichergestellt. Seit 1994 wurden die Flächen von der LWF in Kooperation mit der TU München betreut.

Waldforschung: 350 ha Versuchsflächen in Bayern

Die Gesamtleitung für das sogenannte „Ertragskundliche Versuchsflächennetz Bayern“ wechselt an die LWF. Die TU München beteiligt sich wie bisher an der gemeinsamen Projektgruppe und erhält weiterhin den uneingeschränkten Zugriff auf die ermittelten Daten. Beide Institutionen stellen für ihre Arbeiten jeweils dauerhaft ausreichend personelle Ressourcen zur Verfügung.

Das Flächennetz umfasst laut LWF aktuell bayernweit 350 ha, aufgeteilt in 157 unterschiedliche Versuchsstandorte mit knapp 1.400 Versuchsparzellen. Das Beobachtungsnetz habe immer wieder relevante Erkenntnisse für die Forstpraxis zu Wachstumsprozessen im Wald geliefert. Auf der Basis der erfassten Daten sei es beispielsweise möglich gewesen, wichtige Zusammenhänge zwischen der Bestandsdichte und dem Holzzuwachs zu beschreiben.

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