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Waldland erwartet massive Ausfälle bei Kräutern und Kulturen
Die anhaltende Trockenheit im Waldviertel setzt den Kräuter- und Sonderkulturen von Waldland stark zu. Besonders bei einjährigen Kulturen wie Mohn und Petersilie werden hohe Ernteverluste erwartet.
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Waldland baut im Waldviertel unter anderem Tee- und Küchenkräuter, Mohn, Kümmel, Mariendistel sowie verschiedene Pharmaziepflanzen an. Trotz der breiten Kulturpalette liegen die Erträge aufgrund der anhaltenden Trockenheit derzeit deutlich unter dem Durchschnitt.
Besonders im wertschöpfungsintensiven Sonderkulturenanbau führen die Mindererträge laut Geschäftsführer Franz Tiefenbacher zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen. Für zahlreiche Spezialkulturen gebe es zudem keine Möglichkeit, sich gegen derartige Schäden zu versichern. Waldland fordert daher gezielte Unterstützung für betroffene Betriebe.
Schnittlauch mit Hoffnung auf weiteren Schnitt
Obmann Robert Haidl, Geschäftsführer Franz Tiefenbacher und Michael Höllmüller besichtigten Anfang der Woche eine Schnittlauchfläche von Gerhard Hofstetter in Wolfsberg. Auch dort zeigt sich der Wassermangel deutlich.
Schnittlauch wird mehrjährig angebaut und vier- bis fünfmal pro Saison geerntet. Nach zwei guten Schnitten im Frühjahr brachte der aktuelle Sommerschnitt laut Höllmüller nahezu keinen Ertrag. Niederschläge im Spätsommer könnten jedoch noch einen weiteren ertragreichen Schnitt ermöglichen.
Deutlich stärker betroffen sind einjährige Kulturen wie Mohn und Petersilie. Hier verzeichnet Waldland massive Verluste.
Lager soll schwache Erntejahre abfedern
Nach zwei ertragreichen Jahren 2024 und 2025 trifft die Dürre nun auch das Waldviertel stark. Waldland errichtet deshalb unter anderem ein zusätzliches Fertigwarenlager. Damit sollen in guten Erntejahren größere Mengen getrockneter Ware eingelagert und Reserven für ernteschwache Jahre aufgebaut werden.
Beim Aussetzen von Jungpflanzen wartet das Unternehmen derzeit teilweise auf Niederschläge, um zusätzlichen Hitzestress für die Pflanzen zu vermeiden.
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