Mein BetriebAgrarpolitik und FörderungWas sich vier Landwirte von der neuen GAP erhoffen

Was sich vier Landwirte von der neuen GAP erhoffen

Erschienen in: LANDWIRT 15/2026

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Quelle: Menno van der Haven/shutterstock.com, privat, Specht (Collage)

Es ist einer der vielen Stichtage auf dem Weg zu einer neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU. Bis zum 9. Juli 2026 hatten die Abgeordneten im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (AGRI) Zeit, Änderungsanträge für die gemeinsame Position des Ausschusses zur neuen GAP einzureichen. Tausende solcher Anträge sollen schlussendlich eingegangen sein.

Ein Jahr nachdem Agrarkommissar Christophe Hansen erste Pläne für die GAP nach 2027 vorgestellt hat, ist noch keine Einigung in Sicht. Wobei das noch nicht ungewöhnlich ist. Mehrjährige Verhandlungen gab es auch vor den vergangenen Reformen. Umso ambitionierter ist der Zeitplan. Schließlich sollen die neuen Regeln schon 2028 in Kraft treten.

Größter Zankapfel der GAP nach 2027 ist aktuell die Kappung und Degression der Direktzahlungen. Umstritten sind zudem die geplante Verschmelzung der GAP in einen gemeinsamen Fonds mit Nationalen Partnerschaftsplänen, damit einhergehend die Abkehr vom Zwei-Säulen-Prinzip und die Höhe des künftigen Agrarbudgets. Wir haben Landwirte aus unterschiedlichen Branchen gefragt, welche Vorgaben und Förderungen aus der GAP für ihre Betriebe wichtig sind – und wo sie Bedenken haben.

Was dieser Artikel noch bereit hält:

  • Zweite Säule und regionale Agrarförderung
  • Weideprämie für Mutterkühe und Mastrinder
  • Junglandwirteprämie und Generationenwechsel
  • Investitionsförderung für Tierhaltung und Gülletechnik
  • Chronologie der neuen GAP nach 2027

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