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Rubrik Ackerbau

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Nur mit Abo: Weizen für den Herbstanbau 2026

Trockenheit und Hitze drückten die bayerischen Winterweizenerträge deutlich. Die Landessortenversuche zeigen, welche Sorten dennoch überzeugten und wo Landwirte zwischen Ertrag, Proteingehalt und Anbausicherheit abwägen müssen.

Die Saat in ein feuchtes Saatbeet wäre wünschenswert. Quelle: Böck

Ulrike NICKL 7 Min. Lesezeit

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Wie bereits im Vorjahr war das Frühjahr heuer ungewöhnlich trocken. Zudem blieben auch die für die Kornfüllung dringend benötigten Niederschläge weitgehend aus. Dank des insgesamt sehr guten Gesundheitszustands konnten sich die Bestände dennoch erstaunlich lange behaupten. Die während der Kornfüllungsphase aufgetretene Hitze mit Spitzentemperaturen von über 35 °C führte zu einer raschen Abreife und einem frühen Erntebeginn. Je nach Wasserspeichervermögen der Böden und Niederschlagsverteilung waren unterschiedlich starke Ertragseinbußen zu verzeichnen. Mit durchschnittlich 69 dt/ha lag der bayerische Winterweizenertrag rund 5 dt/ha unter dem Zehnjahresmittel. Der Rohproteingehalt war mit 13,0 % im Bayernmittel dagegen deutlich über dem langjährigen Schnitt von 12,4 %.

Landessortenversuche

Die bayerischen Landessortenversuche (LSV) wurden an zwölf Orten in zwei Behandlungsstufen durchgeführt. In der extensiven Stufe 1 wird nur bei lagergefährdeten Beständen einmalig Wachstumsregler in verringerter Aufwandmenge eingesetzt, um Totallager zu vermeiden. Ansonsten wird auf Wachstumsregler und Fungizide verzichtet. Die intensive Stufe 2 erhält entsprechend der ortsüblichen Produktionstechnik Wachstumsregler und Fungizide. An den meisten Versuchsstandorten war die Intensitätssteigerung heuer – genauso wie im Vorjahr – nicht wirtschaftlich, da die Mehrerträge im Schnitt nur bei knapp 2 dt/ha lagen.

In den folgenden Sortenbeschreibungen wird auf die mehrjährigen Relativerträge der Sorten Bezug genommen. Im Text wird vorrangig auf die Besonderheiten der Sorten eingegangen. Bei der Sortenwahl sollte neben dem mehrjährigen Ertrag der intensiven Stufe auch der Ertrag in Stufe 1 beachtet werden, da dieser Auskunft über die Anbausicherheit und die Ertragsleistung unter extensiven Anbaubedingungen gibt. Die absoluten Proteingehalte der fünfjährigen Verrechnung sind in der letzten Spalte der Sortenbeschreibung aufgelistet.

 

 

Was der Beitrag sonst noch enthält

  • E-Weizen
  • A-Weizen mit unterschiedlichen Proteingehalt
  • B-Weizen
  • Futterweizen

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