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Rubrik Ackerbau

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Nur mit Abo: Weizen und Durum für 2026

Nach einem trockenen Getreidejahr steht jetzt der Herbstanbau 2026 ins Haus. Neue und bewährte Weizen- und Durumsorten zeigen, welche Stärken sie im Trocken- und Feuchtgebiet ausspielen.

Die Saat in ein feuchtes Saatbeet wäre wünschenswert. Quelle: Böck

Hanna HOGENBOOM, Willi PRIELER 9 Min. Lesezeit

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Die vergangene Saison war für das Getreide aufgrund von Hitze und Trockenheit sehr herausfordernd. Verkürzte Kornausbildungsphasen führten vielerorts zu geringeren Erträgen, wobei die Ergebnisse je nach Wasserversorgung des Standorts stark variierten und vor allem auf leichten Böden hinter den Erwartungen zurückblieben. Die Kornqualitäten fielen überwiegend positiv aus, mit meist hohen Hektolitergewichten und Proteinwerten im gewünschten bis hohen Bereich.

Nach dieser besonders trockenen Getreidesaison wird schon die nächste Aussaat geplant. Derzeit ist in mehreren Regionen die Wasserversorgung der Böden für einen erfolgreichen Herbstanbau unzureichend. In den kommenden Wochen könnte das Wasserdefizit im Boden noch verringert werden, man muss aber weiterhin mit einer Unterversorgung der tieferen Bodenschichten rechnen. Wasserschonende Bodenbearbeitung und die richtige Sortenwahl sind wichtige Stellschrauben, die in Zeiten des Klimawandels unumgänglich sind.

Die Sortenbeschreibungen der AGES basieren auf mehr als 80 Winterweizen- und 20 Winterdurumversuchen pro Jahr, wovon nur einzelne bewässert werden. Dadurch fließen auch Aspekte der Trockenheitstoleranz bzw. „Klimafitness“ in die Ertragseinstufungen ein.

Alle in Österreich zugelassenen landwirtschaftlichen Sorten und Eigenschaften finden Sie in der „Österreichischen Beschreibenden Sortenliste 2026“ und im interaktiven Online-Tool Sortenfinder.

 

Was der Beitrag sonst noch enthält

  • Qualitätsweizen für das Trockengebiet
  • Mahlweizen für das Trockengebiet
  • Qualitätsweizen für das Feuchtgebiet
  • Mahlweizen für das Feuchtgebiet

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