Die letzten Jahre waren für die Weizer Schafbauern herausfordernd. Absatzrückgängen während der Corona Pandemie folgten eine Energiekrise sowie Unstimmigkeiten im Management. Eine Erzeugerpreise sanken, der Absatz ging zurück. Nicht alle Mitgliedsbetriebe zogen mit. Einige stellten die Belieferung mit Milch und Lämmern ein. Die Folge war eine geringere Auslastung bei steigenden Produktionskosten.
Seit Frühjahr 2025 nutzte der Fleischhof Raabtal die frei gewordenen Schlachthofkapazitäten für die Zerlegung von Rinderhälften. Aus der Zusammenarbeit reifte schließlich der Plan zur Übernahme des Schlachthofs in Weiz. Obwohl der Finanzhaushalt 2025 ausgeglichen abschlossen werden konnte zog man seitens der Genossenschaft die Reißleine. Ab 2026 übernimmt der aus Kirchberg an der Raab stammende Fleischhof Raabtal die Produktion in Weiz. Sowohl die Molkerei als auch der Schlachtbetrieb werden weitergeführt, alle 16 Mitarbeiter übernommen. Auch die Schaukäserei bleibt erhalten.
Die Genossenschaft der Weizer Schafbauern bleibt ebenfalls bestehen und konzentriert sich künftig rein auf die gemeinsame landwirtschaftliche Produktion.
Quelle: Kleine Zeitung
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