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Ganz zu Beginn Ihrer Überlegungen sollten Sie sich ein paar generelle Fragen stellen:
- An welches Fahrzeug will ich die Winde anbauen? Als Faustformel hilft: Je Tonne Zugkraft rechnet man mit 10 kW/14 PS Motorleistung.
- Nutze ich mein Fahrzeug häufig auch für andere Arbeiten? Dann sind Themen wie An- und Abbau sowie Standsicherheit bei der Lagerung wichtig.
- In welchen Forstbeständen will ich die Winde nutzen? Entsprechend müssen Sie einen Kompromiss zwischen dem Gewicht für eine gute Standsicherheit und einer geringen Breite mit hoher Wendigkeit finden.
- Wie weit auseinander bzw. wie steil sind die Rückegassen? Daraus ergibt sich die Seillänge. Ein kürzeres Seil bedeutet auch höhere Zugkräfte auf den oberen Lagen.
- Wie häufig brauche ich die Winde und wie groß ist die Dauerbelastung? Reicht für sporadische Einsätze eine günstigere Winde mit einfacher Handhabung?
Haben Sie diese fünf Punkte geklärt, kennen Sie schon einmal die Grundanforderungen an Ihre neue Winde. Im nächsten Schritt sollten Sie sich den Detailfragen zuwenden.
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Antriebsart der Forstseilwinde
- Zugkraft und Zugkraftabfall richtig einschätzen
- Rückeschild: Stabilität, Sicht und Holzschonung
- Funkbedienung und Bedienkonzepte im Praxiseinsatz
- Kontrolle, Hydraulikdruck und verständliche Anleitung
- Hilfsseilwinde: Einsatzbereich und Arbeitsweise
- Windenzubehör: Seil, Anschlagmittel und Umlenkrollen
Übersicht LANDWIRT Seilwindenvergleich:
- Teil 1: So haben wir getestet
- Teil 2: Sicherheitscheck SVS und AUVA
- Teil 3: Mess- und Bewertungstabellen
- Teil 4: Welche Seilwinde passt zu mir?
- Teil 5: LANDWIRT Härtetest Resümee
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