GrünlandWelche Wildart passt auf meine Fläche?

Welche Wildart passt auf meine Fläche?

Quelle: Golze

Die Nachfrage nach Wildfleisch steigt, besonders wenn es aus regionaler Erzeugung stammt. Darüber hinaus ist eine extensive Grünlandnutzung im Rahmen der landwirtschaftlichen Wildtierhaltung – der Farmwildhaltung – eine sehr gute Form, frei gewordene Flächen sinnvoll zu nutzen. Vor Beginn einer möglichen Farmwildhaltung sollte man sich über mögliche Wege des Absatzes sowie die notwendigen Lehrgänge und Genehmigungen zur Bewirtschaftung des Gatters informieren. Auch die Fragen, welche Wildart es sein soll und wie viele Tiere auf dieser Fläche gehalten werden können, müssen vorab geklärt sein.

Für Rotwild und Davidhirsche ist eine Mindestfläche von zwei Hektar, für Dam-, Sika- und Muffelwild von einem Hektar erforderlich. Je nach Anzahl der Tiere steigt dieser Flächenbedarf. Größere Flächen, die zumindest die Anlage von Wechselgattern und damit auch eine Grünlandpflege ermöglichen, haben Vorteile. Der Standort, seine Beschaffenheit, die Struktur der Fläche, die Ertragsfähigkeit, die jährlichen Niederschläge, die Lage und auch die Gesamtgröße ergeben die Empfehlung für die am günstigsten zu haltende Wildart.

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