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Form, Größe und Konsistenz von Losung erlauben Rückschlüsse auf die Art des Verursachers. Während Rehe und Rothirsche kleine, gleichmäßig geformte Kügelchen hinterlassen, sind die Haufen von Wildschweinen deutlich massiger. Beim Wolf kann Kot Hinweise auf die Nahrungszusammensetzung geben: Es finden sich darin Haare oder Knochenreste der erbeuteten Tiere. Losung verrät aber nicht nur, wer im Wald unterwegs war. Sie kann auch zeigen, wie viele Tiere ein Gebiet nutzen, ob Weibchen mit Jungtieren unterwegs sind oder welche Nahrungsquellen sie im Jahresverlauf bevorzugen. Am FVA-Wildtierinstitut (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg) wird Kot für das Monitoring genutzt. Mit modernen Methoden gelingt es, aus anhaftenden Zellen der Darmschleimhaut DNA zu gewinnen. Diese erlaubt eine eindeutige Artbestimmung – und manchmal die Identifikation einzelner Individuen. In einem Projekt der LWF wurden Kotproben von Gams, Reh- und Rotwild ausgewertet, um Rückschlüsse auf Bestandsdichte und Wanderbewegungen zu ziehen.
Was der Artikel noch bereithält:
- Beschreibung und Bilder des Kots von
- Rotwild
- Rehwild
- Wolf
- Rotfuchs
- Wildschwein

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