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Rubrik Ackerbau

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Weniger Erdäpfel 2026 – Qualität bleibt laut AMA hoch

Trockenheit und Wetterextreme beeinträchtigen 2026 die österreichische Erdäpfelernte. Laut AMA-Marketing ist mit kleineren Knollen und geringeren Erträgen zu rechnen. Die Qualität der Speiseerdäpfel sei dennoch hoch.

Ausschließlich Speiseerdäpfel der Qualitätsklasse 1 dürfen das AMA-Gütesiegel tragen. Quelle: AMA GENUSS REGION / Harald Eisenberger

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Angelika Leitner 1 Min. Lesezeit

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Die Trockenheit im Sommer 2026 wirkt sich auf die heimische Erdäpfelproduktion aus. Die Erträge werden laut AMA-Marketing geringer ausfallen, auch die Knollen dürften im Durchschnitt kleiner sein.
Lorenz Mayr, Erdäpfelbauer und Aufsichtsratsvorsitzender der AMA-Marketing, betont dennoch die hohe Qualität der diesjährigen Ernte. Nach Angaben der AMA-Marketing führt der Lebensmitteleinzelhandel AMA-Gütesiegel-Erdäpfel flächendeckend.

Das AMA-Gütesiegel dürfen ausschließlich Speiseerdäpfel der Qualitätsklasse 1 tragen. Es umfasst Vorgaben zu Herkunft, Qualität und Kontrollen entlang der Wertschöpfungskette.

Schwerpunkt der Produktion in Niederösterreich

Rund 77 Prozent der österreichischen Erdäpfel-Anbaufläche liegen in Niederösterreich. Weitere wichtige Anbaugebiete befinden sich im Burgenland und in Oberösterreich. Rund 20 Prozent der Flächen werden biologisch bewirtschaftet.
Im Jahr 2026 produzieren 1.071 Betriebe auf insgesamt 10.800 Hektar Speiseerdäpfel nach den AMA-Gütesiegel-Richtlinien. Davon sind 257 Bio-Betriebe.

Erdäpfel zählen weiterhin zu den wichtigen Grundnahrungsmitteln in Österreich. Der durchschnittliche Verbrauch lag 2025 bei rund 54 Kilogramm pro Kopf.
Die AMA-Marketing nimmt den Tag des Erdapfels am 18. September zum Anlass, auf die Bedeutung regionaler Produktion und nachvollziehbarer Herkunft hinzuweisen. Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek verweist dabei auf den Zusammenhang zwischen Kaufentscheidung und heimischer Produktion.

Erdäpfel als Beilage einmal anders

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Angelika Leitner

LANDWIRT Redaktion

Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof in der Steiermark, den jetzt ihr Bruder mit Familie weiterführt. Nach der landwirtschaftlichen Fach- und Mittelschule schnupperte sie kurz in die Gastronomie und Bio-Kontrolle. Seit 2005 ist sie beim LANDWIRT tätig, von 2016 bis 2022 fungierte sie gemeinsam mit Johannes Paar als Chefredakteurin. Sie ist für die Rubrik Familie, Haus und Garten zuständig. Angelika Leitner ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit Hühnern und Wachteln auf einem ehemaligen Bauernhof in der Obersteiermark.

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