RindWeniger Schweine und Rinder, Schafe und Ziegen legten zu

Weniger Schweine und Rinder, Schafe und Ziegen legten zu

0:00 0:00
In Österreich gibt es nur mehr 49.300 Rinder haltende Betriebe.
Quelle: Vetta

Am Stichtag 1. Dezember 2025 wurden in Österreich 1,81 Mio. Rinder gehalten. Im Vergleich zum 1. Dezember 2024 entspricht das einem Rückgang um 0,3 % bzw. 5.300 Tieren. Der Bestand an Rindern unter einem Jahr nahm um 1,4 % auf 571.000 ab. Die Zahl der Schlachtkälber verringerte sich auf 36.000 (-7,9 %), die der anderen Kälber und Jungrinder auf 535.000 (-1 %).

Die Zahl ein bis unter zwei Jahre alter Rinder erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 % auf insgesamt 422.500 Tiere. Anstiege gab es dabei sowohl bei Stieren und Ochsen (+2,2 % auf 160.100) als auch bei  Schlachtkalbinnen (+1,5 % auf 63.500) sowie Nutz- und Zuchtkalbinnen (+1,6% auf 198.800).

In der Altersklasse der zumindest zwei Jahre alten Rinder sank die Anzahl der Tiere um 0,5 % auf insgesamt  821.300. Im Vergleich zu Dezember 2024 blieb die Zahl der Stiere und Ochsen unverändert (24.500 Tiere). Gleichzeitig stieg die Zahl der Schlachtkalbinnen (+3,9 % auf 17.300) und Milchkühe (+0,1 %  auf 536.200), während die der Nutz- und Zuchtkalbinnen (-1,2 % auf 93.000) und die der anderen Kühe  (-2,9 % auf 150.200) abnahm.

Die Zahl der am Stichtag Rinder haltenden Betriebe verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 % auf  49.300. Die durchschnittliche Bestandsdichte lag bei 37 Rindern je Betrieb (Dezember 2024: 36 Rinder).

Schweine: Rückgänge in nahezu allen Kategorien

Mit einem Gesamtbestand von 2,48 Mio. Tieren sank die Zahl der Schweine am Stichtag 1. Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % bzw. 55.400 Tiere. Die Zahl der Ferkel und Jungschweine nahm dabei um 1,6 % auf 1,22 Mio. ab, die der Zuchtschweine um 2,9 % auf 198.700. Der Mastschweinebestand verringerte sich um 2,7 % auf 1,06 Mio. Tiere.

Im Detailvergleich sank die Anzahl der Ferkel um 2,3 % auf 600.600 und die der Jungschweine um 1 % auf  621.300 Tiere. Bei den Mastschweinen ging der Bestand der 50 bis unter 80 kg schweren Tiere um 2,2 %  auf 501.300 und jener der 80 bis unter 110 kg schweren Tiere um 4,8 % auf 420.600 zurück, während die  Zahl der zumindest 110 kg schweren Mastschweine um 2,4 % auf 136.600 zunahm. Bei den Zuchtsauen gab  es um 0,1 % weniger Jungsauen (40.900) und um 3,4 % weniger ältere Sauen (154.900). Der Bestand an gedeckten Sauen belief sich auf insgesamt 136.600 (-2,2 %).

Der Anteil der in der Schweinehaltung maßgeblich vertretenen Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 94,1 % des Gesamtbestands. Die Zahl der am Stichtag Schweine haltenden Betriebe sank um 4,7 % auf 15.800. Die durchschnittliche  Bestandsdichte lag bei 157 Schweinen je Betrieb (2024: 153 Schweine).

Mehr Schafe und Ziegen im Vergleich zu 2024

Mit einem Plus von 2,7 % stieg der Schafbestand am Stichtag 1. Dezember 2025 auf 401.500 Tiere. Die Anzahl der Mutterschafe und gedeckten Jungschafe nahm um 0,3 % auf 233.600 Tiere zu und die der anderen Schafe um 6,2 % auf 167.900. Der Ziegenbestand stieg verglichen mit dem Vorjahr um 1,7 % auf 97.400 Tiere, wobei die Zahl der Mutterziegen und gedeckten Jungziegen um 1,5 % auf 61.600 und die der anderen Ziegen um 2 % auf 35.900 Tiere zunahm.

Der Schafbestand stieg um 2,7 % auf 401.500 Tiere.
Quelle: Vetta

 

Mehr Schweine, weniger Rinder geschlachtet

Im Jahr 2025 wurden in Österreich 4,77 Mio. Schweine geschlachtet, um 2,3 % mehr als 2024. Die erzeugte Schlachtgewichtsmenge stieg damit auf insgesamt 471.600 Tonnen Schweinefleisch (+3, %). Die Rinderschlachtungen gingen hingegen 2025 im Vorjahresvergleich um 3,6 % auf 587.100 zurück. Die Schlachtgewichtsmenge lag bei 198.300 Tonnen Rindfleisch (-2,5 %).

Die Rinderschlachtungen gingen 2025 um 3,6 % zurück. Die Schlachtgewichtsmenge lag bei 198.300 Tonnen Rindfleisch (-2,5%).
Quelle: Vetta

2025 wurden auch weniger Schafe geschlachtet. (-5,9 % auf 319.300), das Schlachtgewicht sank auf 6.500 Tonnen Schaffleisch (-5,3 %). Einen Rückgang gab es auch bei Ziegenschlachtungen (-12,2 % auf 60.400), das Schlachtgewicht verringerte sich auf 658 Tonnen Ziegenfleisch (-10,6 %). Darüber hinaus wurden 2025 auch weniger Einhufer geschlachtet (-23,2 % auf 212), das Schlachtgewicht ging hier auf 47 Tonnen (-25,4 %) zurück. Berücksichtigt man alle erwähnten Tierarten, so wurden im Jahr 2025 insgesamt 677.200 Tonnen Rotfleisch  (+1,2 %) erzeugt. Weiters wurden 108,14 Mio. Hühnerschlachtungen (+3,4 %) verzeichnet, woraus sich ein  Schlachtgewicht von insgesamt 161.300 Tonnen Hühnerfleisch (+7,3 %) ergab.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer.
Gesamt: 0,00