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Wenn er immer unterwegs ist

Erschienen in: LANDWIRT 05/2026

Lieber unterwegs zu sein als Zeit mit der Partnerin zu verbringen, kann für die Beziehung zur Belastungsprobe werden.
Quelle: Snapic_PhotoProduction/shutterstock.com

Die Frage:

Mein Mann hält es abseits von der Arbeit am Hof zuhause fast nicht aus. Ob engagiert im Verein, beim Frühschoppen, beim Tratschen im Lagerhaus, auf dem Fußballplatz, auf ein Feierabendbier beim Nachbarn, ewig lang mit anderen reden, Freunde spontan zum Grillen einladen … wenn ihn jemand braucht, springt er sofort ein und bleibt dann oft dort länger als nötig „hängen“. Ständig muss er unter Leuten sein. Ich bin derweil mit den Kindern zu oft allein daheim. (Ich bin vor ein paar Jahren zu ihm gezogen, habe auch nicht den Anschluss im Ort und bin generell etwas schüchtern.)
Er sagt zu mir: „So war ich schon immer. Du hast mich so kennen gelernt, so bin ich eben. Ich brauche die Aktivität und den Austausch mit Menschen.“ Er meint, es hat nichts mit mir zu tun, er ist einfach gern unter Leuten. Ich dagegen fühle mich nicht gut genug oder zu langweilig, um ihn daheim zu halten. Vor den Kindern war es noch ok, da bin ich öfters mitgegangen. Aber mit den Kindern geht das momentan nicht so gut beziehungsweise habe ich auch nicht immer die Kraft, mit zwei kleinen Kindern „auf jedem Kirtag zu tanzen“. Ich bräuchte Ruhe und wünsche mir mehr Zweisamkeit. Wie soll ich da reagieren?

Die Antwort:

….

Was dieser Artikel noch bereit hält:

  • Bedürfnisse in der Partnerschaft klar benennen
  • Fixpunkte vereinbaren: Zeit für Paar und Familie
  • Rollen am Hof bewusst gestalten statt im Muster bleiben
  • Warnsignale erkennen und früh Unterstützung holen

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