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Nur mit Abo: Wenn Mensch und Tier in Not geraten
Wie kann es passieren, dass ein Landwirt seine Tiere vernachlässigt? Eine Spurensuche zwischen psychischer Belastung, zu später Hilfe und den Grenzen behördlicher Kontrollen.
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Hunderte tote Schweine im Stall, um die tausend weitere Tiere nicht auffindbar: Was in diesem Sommer auf einem Betrieb im Bezirk Amstetten (Niederösterreich) entdeckt wurde, ist schwer nachvollziehbar. Nachbarn hatten Verwesungsgeruch gemeldet. Der allein wirtschaftende Landwirt dürfte sich laut Behörden in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben und mit der Tierhaltung überfordert gewesen sein. Diese tierische wie auch menschliche Tragödie ist kein Einzelfall.
Das zeigen ähnliche Vorfälle: Im Oberallgäu fanden Behörden 2025 rund 30 tote Rinder auf einem Hof, weitere Tiere waren unterernährt oder krank. In Erligheim in Baden-Württemberg waren 2022 auf einem Betrieb Rinder, Schweine und Hühner verhungert oder verdurstet. Doch wie kommt es überhaupt so weit?
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