GrünlandWieseneggen: So wenig wie möglich

Wieseneggen: So wenig wie möglich

Erschienen in: LANDWIRT 03/2026

Player nur mit gültigem Abo verfügbar.

Die Annahme, dass intensives Eggen oder Striegeln im Frühjahr die Bestockung fördert, ist wissenschaftlich widerlegt.
Quelle: Agrarfoto

Die Tage werden länger und die steigenden Temperaturen lassen das junge Grün wachsen. Dann wird traditionell die erste Maßnahme in der Wiese gesetzt – das Wieseneggen.

Optimaler Zeitpunkt fürs Wieseneggen im Frühjahr

Wann ist der optimale Zeitpunkt? Hier lautet die Antwort: so früh wie möglich. Allerdings muss die Befahrbarkeit gegeben sein, um Bodenverdichtungen und Narbenverletzungen zu vermeiden. Bei durchnässten Böden und in Hanglagen ist ein Kompromiss erforderlich. Hier sollte eine entsprechende Abtrocknung abgewartet werden, da andernfalls langfristige Schäden entstehen können. Auch der Pflanzenbestand beeinflusst den Einsatzzeitpunkt. Bei einem späten Einsatz in kleereichen Wiesen besteht die Gefahr, die jungen Kleeblätter zu sehr zu beschädigen. Damit wird die erste Assimilationsfläche genommen und es ist ein erneuter Antrieb aus der Wurzel nötig, was vor allem dem Rotklee Energie und Kraft nimmt. Luzerne reagiert hier noch deutlich sensibler.
Bei Weißklee werden auch die Bodentriebe zerstört, was einen ähnlichen Effekt hat. Gräser sind aufgrund ihrer Blattstruktur (einkeimblättrig!) deutlich toleranter.

box]

Was dieser Artikel noch bereit hält:

  • Optimaler Zeitpunkt fürs Wieseneggen im Frühjahr
  • Maulwurfhügel glätten und Rückstände einarbeiten
  • Gerätewahl und Zinkenstellung richtig einstellen
  • Fazit für die Grünlandpflege

[/box]

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer.
Gesamt: 0,00