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Der bayerische Praxisertrag wird derzeit auf 68 dt/ha geschätzt. Damit liegt er auf dem Niveau des Zehnjahresmittels, aber deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 74,5 dt/ha. Die Kornqualität fällt dagegen gut aus: Das Hektolitergewicht (Hl-Gewicht) erreicht rund 69 kg, das Tausendkorngewicht (TKG) 53 g. Beide Werte liegen über dem langjährigen Mittel. Auch der Marktwareanteil von 99 % und die Sortierung über dem 2,5-mm-Sieb von 93 % überzeugen. Hohe Bodenfeuchten verzögerten die Saat regional bis Mitte Oktober. Die Bestände kamen meist gut durch den Winter. Die Frühjahrstrockenheit führte vor allem auf leichten Böden zu dünnen Beständen und Nachschos-sern. Der Krankheitsdruck blieb gering. Am häufigsten trat der
Ramularia-Blattfleckenkomplex auf. Verzwergungsviren verursachten – anders als 2024 – kaum Probleme. Der sonnige, heiße und trockene Juni beschleunigte die Abreife.
Was der Beitrag sonst noch enthält:
- Zweizeiler dominieren
- Resistenzen beachten
- Extensiv oder intensiv
- Sortenbeschreibungen
- Ergebnisse der Sortenversuche

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