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Wo Mist goldrichtig liegt

Erschienen in: LANDWIRT bio 04/2025

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Dietmar und Markus Jörger haben auf dem Hinterbachhof im Nordschwarzwald einen neuen Stall mit Mistplatte gebaut.
Dietmar und Markus Jörger haben auf dem Hinterbachhof im Nordschwarzwald einen neuen Stall mit Mistplatte gebaut.
Quelle: David Specht

Während die Güllewirtschaft sich durch immer neue Regeln, aber auch spannende, wenn auch oft hochpreisige, technische Lösungen ständig weiterentwickelt, kann Mist noch verhältnismäßig unkompliziert gelagert und ausgebracht werden. Doch auch in diesem Bereich verändert sich die Landwirtschaft. Der klassische Mistbagger stirbt aus, das Brett als Rampe für die Schubkarre ist allein schon aus gesundheitlichen Gründen keine Zukunftslösung. Bei der Planung einer neuen Mistlagerstätte gilt es vielmehr, betriebliche Abläufe zu vereinfachen und Arbeits- und Maschinenstunden zu reduzieren.

Dietmar und Markus Jörger vom Hinterbachhof in Malsch bei Karlsruhe haben vor fünf Jahren einen neuen Mutterkuhstall geplant. Um kostengünstig bauen zu können, wollten Vater und Sohn im Stall auf Gülle verzichten. Stattdessen stehen die zehn Hinterwälder-Kühe, eine alte kleinrahmige Rasse aus dem Südschwarzwald, auf Tretmist. Einmal im Jahr misten die Landwirte die Buchten mit dem Teleskoplader komplett aus.

Dieser Artikel enthält außerdem

  • Rechtliche Voraussetzungen einer Mistplatte
  • Tipps zum Abfluß des Sickerwassers
  • Praktische Umsetzung auf dem Hinterbachhof

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