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Wolf ohne Abschussverordnung erlegt
Nach dem Riss von sieben Ziegen in unmittelbarer Siedlungsnähe ist in Arzl im Pitztal ein Wolf getötet worden – offenbar ohne vorherige Abschussverordnung, was für Aufregung sorgt.
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Die sieben Ziegen wurden laut Bürgermeister Josef Knabl am Sonntagvormittag gerissen. Der Landwirt sei am frühen Morgen noch gemeinsam mit seinen Kindern bei den Tieren gewesen. Gegen Mittag habe er schließlich einen Anruf erhalten, dass alle Ziegen tot aufgefunden worden seien. Der Bürgermeister selbst sei am Sonntagnachmittag von der Polizei über den Vorfall informiert worden und habe daraufhin die örtlichen Bauern verständigt.
Dass in der darauffolgenden Nacht ein Wolf geschossen wurde, habe er selbst lediglich aus Erzählungen erfahren, sagte Knabl. Wer das Tier getötet habe, sei ihm ebenfalls nicht bekannt. Nach bisherigen Informationen dürfte der Wolf zu seiner Beute zurückgekehrt sein, um weiterzufressen. Dabei sei er getötet worden.
Bürgermeister zeigt sich besorgt
Besorgt zeigte sich Knabl vor allem mit Blick auf Kinder, die sich zum Spielen im Wald aufhalten. Sein eigener Sohn sei im Alter von sechs oder sieben Jahren noch regelmäßig draußen spielen gegangen. Heute müsse er ihm sagen: „Stopp, bleib bitte im Haus.“
Man könne nicht sicher sein, ob ein Wolf Menschen gegenüber immer die Flucht ergreife, so der Bürgermeister. Nun soll geprüft werden, ob die rechtlichen Voraussetzungen für die Entnahme des Wolfes gegeben waren. Auch die sichergestellten DNA-Proben sollen untersucht werden.
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