In der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember wurde im Bezirk Hermagor ein als risikorelevant eingestufter Wolf erlegt, teilte das Land Kärnten in einer Aussendung mit. Es war der zehnte geschossene Wolf in Kärnten im Jahr 2025. Der Abschuss sei am Dienstag ordnungsgemäß an das Land Kärnten gemeldet worden, wodurch eine Begutachtung durch Sachverständige bereits erfolgen konnte. Die Bestimmungen der Kärntner Risikowolfsverordnung, insbesondere der vorgeschriebene Zehn-Kilometer-Radius rund um den letzten Ort der Vergrämung, seien eingehalten worden.
Entnahmefreigabe in Hermagor erloschen
Der Abschuss fand dem Land zufolge unmittelbar neben einem bewohnten Gebäude statt. Die Jagdausübungsberechtigten in der betroffenen Region wurden darüber informiert, dass die Entnahmefreigabe damit nicht mehr gültig ist. Das genaue Gebiet, in dem der Wolf erlegt wurde, wird aus Gründen des Schutzes der Identität des Schützen nicht veröffentlicht.
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