Von Bernhard FUCHS
Vor 30 Jahren haben Landwirte noch deutlich mehr Kali (K), Phosphor (P), und Stickstoff (N) aus Mineraldüngern ausgebracht. Das zeigen Untersuchungen der Landwirtschaftskammer Niederösterreich. Einerseits trugen die hohen Produktund Betriebsmittelpreise dazu bei, andererseits empfahlen Berater, die Nährstoffzufuhr zu verringern, wenn die Böden gut versorgt sind. So sank die Phosphordüngung in Niederösterreich zwischen 1981 und 2013 von 46 auf 16 kg/ha und die Kalidüngung von 76 auf 19 kg/ha. Den rückläufige Düngereinsatz zeigen auch Bodenuntersuchungen. So gibt es vor allem bei Phosphor einen Rückgang. Noch bedenklicher ist die stärkere Zunahme der Gehaltsstufe B (niedrig) in den vergangenen Jahren auf über 30 %.
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