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Farmtech hat neue Eigentümer

Farmtech hat fünf neue Gesellschafter.
Günther Pirker (r. i. B.), Geschäftsführer bei Farmtech, mit drei von fünf neuen Gesellschaftern (v. l.): Heinz Leitner, Martin Gahleitner und Hans Brantner.
Quelle: Paar

LANDWIRT: Warum gibt es jetzt diese neue Gesellschaft?

Heinz LEITNER: Die bisherige Muttergesellschaft Komptech wollte sich auf das weitere Wachstum im Bereich Umwelttechnik konzentrieren und die Landtechnik nicht weiter verfolgen. Deshalb hat die Unternehmensführung eine neue Heimat für die Farmtech gesucht. Schließlich ist das Unternehmen in den letzten Jahren stark gewachsen. So ist diese Konstellation mit fünf Gesellschaftern entstanden. Seit 1. Februar ist Farmtech eine eigenständige Firma.

Das Interview auch zum anhören:

LANDWIRT Interview Farmtech
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Wer hat in dieser Fünfergruppe jetzt das Sagen?

Martin GAHLEITNER: Günther Pirker und Heinz Leitner führen die Geschäfte. Günther Pirker (r. i. B.), Geschäftsführer bei Farmtech, mit drei von fünf neuen Gesellschaftern (v. l.): Heinz Leitner, Martin Gahleitner und Hans Brantner. Zwischen den Gesellschaftern bedarf es keiner großen Abstimmung. Die meisten von uns kennen sich seit über zehn Jahren und arbeiten in anderen Projekten zusammen. Strategische Entscheidungen treffen wir gemeinsam.

Hans Brantner ist Eigentümer der Hans Brantner Fahrzeugbau GmbH.
Wir sind in erster Linie der Fertigungspartner für Farmtech.
Quelle: Paar

Herr Brantner, warum haben Sie sich bei Farmtech beteiligt? Sie haben zwar 40 Prozent der Anteile, aber trotzdem keine Mehrheit?

Hans BRANTNER: Farmtech hat einen Fertigungspartner gesucht. Das ist genau unser Thema. Wir haben in den letzten 10–15 Jahren viel in unseren Standort Laa an der Thaya investiert. Dort produzieren wir schon jetzt für andere große Unternehmen, wie z. B. die Palfinger-Gruppe. Damit der Produktionsstandort in Österreich aber langfristig bestehen kann, müssen wir ihn noch mehr auslasten. Auch um in Zukunft verstärkt in Richtung Automatisierung gehen zu können. Unser Ziel ist es, über kurz oder lang einen großen Anteil der Farmtech-Produkte bei uns in Laa an der Thaya zu produzieren.

Ab wann wird dies der Fall sein?

Günther PIRKER: Aktuell läuft die Produktion wie bisher in Slowenien weiter. Entsprechend unserem Übergangsplan wollen wir bis Ende 2026 den Transfer zu Brantner abgeschlossen haben.

Welche Fragen dieses Interview noch beantwortet:

  • Künfigten Produktportfolio beider Unternehmen?
  • Zwei-Marken-Strategie?
  • Gülletechnik auch für Farmtech?
  • Anpassungen im Vertrieb?
  • Produktions- und Umsatzzahlen von Farmtech und Brantner
  • Neuheiten für die Agritechnica im November 2025
  • Ausblick für beide Unternehmen: Farmtech und Brantner

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