
Daniel Frauenschuh berichtet über die dramatische Situation in der Slowakei und notwendige Maßnahmen:
„Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine Tragödie für die gesamte Tierhaltungsbranche. In der Slowakei gibt es nur noch 320 Milchbetriebe mit insgesamt etwas mehr als 100.000 Milchkühen und einer jährlichen Produktion von 800 Millionen Litern Milch. Die drei größten Betriebe liefern täglich jeweils 100.000 Liter an die Molkereien.
Das Hauptproblem ist der Mangel an Erfahrung im Umgang mit MKS. Staatliche Behörden, Veterinäre und Betriebseigentümer sind mit der Situation überfordert. Zudem gibt es landesweit nur noch eine Tierkörperverwertung (TKV) in der Mittelslowakei mit begrenzten Kapazitäten. Bei Großbetrieben mit 1.000 oder mehr Tieren entstehen im Fall einer Keulung riesige Mengen an Kadavern, die entsorgt werden müssen. Auch die anfallenden Mengen an Gülle und Mist stellen ein massives Problem dar.
Seit dem Ausbruch war der gesamte Viehverkehr in der Slowakei gesperrt. Seit Ende März dürfen Schlachttiere wieder direkt zum Schlachthof transportiert werden, jedoch bleibt der Tierverkehr zwischen landwirtschaftlichen Betrieben untersagt.”
Lesen Sie darüber hinaus in diesem Beitrag:
- Wie Frauenschuh versucht, die Herde zu schützen.
- Die aktuellen Herausforderungen für die Betriebe.
- So werden die Landwirte in der Slowakei informiert.
- uvm.
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