Schäden
Borkenkäfer verursachen jährlich große Mengen an Schadholz. Die größte wirtschaftliche Bedeutung haben rindenbrütende Borkenkäfer an der Fichte. – Die bekanntesten Arten sind der Buchdrucker (Ips typographus) und der Kupferstecher (Pityogenes chalcographus). In den letzten Jahren wurde auch der Nordische Fichtenborkenkäfer (Ips duplicatus) immer häufiger nachgewiesen.
Temperatur
Fichtenborkenkäfer schwärmen in der Regel ab Mitte April und in höheren Lagen ab Ende April aus. Der Kupferstecher ist meist etwas später dran als der Buchdrucker. Die Käferaktivität ist von der Temperatur abhängig. Beide Käferarten fliegen bei trockener Witterung und Temperaturen ab 16 °C.
Winter
Milde Winter sind günstig für die Borkenkäfer. Eier und junge Larvenstadien reagieren empfindlich auf länger andauernde, eisige Temperaturen (unter -10 °C). Ältere Larven, Puppen und Käfer überstehen auch lange Kälteperioden. Der Buchdrucker schützt sich mit einer Winterruhe und fährt seine Lebensfunktionen zurück.
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