
Federführend am Comeback der Esche sind die Oberösterreichische Landesforstdirektion und das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW). Erste Zwischenergebnisse des Projekts „Esche in Not“ stimmen positiv. Ziel des Projekts ist die Züchtung von Eschen, die sich einerseits besser gegen den Erreger des Triebsterbens wehren können oder andererseits nicht so leicht infiziert werden. Projektleiter Dr. Heino Konrad vom BFW erklärt: „Aus über 35.000 Nachkommen zu Beginn des Versuches wurden über die Jahre rund 1.000 Nachkommen von 439 verschiedenen Mutterbäumen ausgewählt.” Fast die Hälfte stammt aus Oberösterreich. „Durch die Meldung gesunder Eschen zu Beginn des Projektes haben unsere engagierte Waldbesitzer einen entscheidenden Beitrag zur Zukunft der Esche geleistet“, so Forst-Landesrätin Langer-Weninger.
Versuchsflächen mit Jungeschen
Vor kurzem wurde nun die erste Versuchsfläche mit Jung-Eschen in der Nähe des Ausees angelegt. Dort wird die Entwicklung der jungen Bäume in den nächsten Jahren unter Freilandbedingungen genau verfolgt. Langer-Weninger betont abschließend: „Es besteht Hoffnung, dass durch die Eschenplantage in Feldkirchen an der Donau und die neuen Versuchsflächen in der Nähe des Ausees, die Esche nachhaltig Teil unserer Wälder bleibt.“
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