GeflügelEierkrise: Eier statt Drogen

Eierkrise: Eier statt Drogen

Der US-Eierpreis geht momentan durch die Decke.
Quelle: Shutterstock

Die US-Amerikanische Eierkrise hält an. Ausgelöst durch eine massive Vogelgrippe-Epidemie schnellten die Preise für Hühnereier in rekordverdächtige Höhen. Derzeit zahlen US-Bürger für ein Dutzend (12) Eier umgerechnet 5,40 Euro. In Kanada kostet die gleiche Menge Hühnereier rund 2,50 Euro. In Mexiko nicht einmal 2 Euro. Ein lukratives Geschäft für Schmuggler. Der US-Grenzschutz hat seine Kontrollen verschärft. Wird man erwischt muss man mit einem Bußgeld von 300 Dollar rechnen. Geschmuggelte Eier werden zudem vernichtet.
An der US-Grenze zu Mexiko gab es seit Oktober 2024 rund 3.768 Verstöße gegen die Einfuhrbestimmungen im Zusammenhang mit nicht deklarierten Hühnereiern. Im Gegensatz dazu machten die US-Grenzschutzbeamten im gleichen Zeitraum nur 352 Funde vom verbotenen Suchtgift Fentanyl.
Die US-Regierung ist zudem auf der Suche nach einem Eierlieferanten aus der Europäischen Union. Neben Deutschland und Dänemark wandte man sich auch an Österreich. Auf Grund der Hygienebestimmungen dürfen nur gewaschene Eier in die USA importiert werden. In der EU hingegen dürfen Eier nur ungewaschen verkauft werden, um die natürliche Schutzschicht des Ei nicht zu zerstören. Der US-Regierung war es noch nicht möglich heimische Handelspartner zu gewinnen. Auch der heimische Eiermarkt ist angespannt und hat aktuell keine Kapazitäten frei Amerika zu beliefern.

Quelle: Kleine Zeitung

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