KommentarGott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr

Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr

Doch wie selbstverständlich ist diese Freiwilligkeit noch, in einer Gesellschaft in der sich bald jeder selbst der Nächste ist? Wie selbstverständlich ist es zu Tag aber auch bei Nacht, 24 Stunden und 365 Tage im Jahr im Dienste der Freiwilligkeit zu stehen? Und wie selbstverständlich ist es, die Gefahr einzugehen, sein Leben für andere zu lassen? Nicht zu wissen, ob man nach einem Einsatz wieder wohlbehalten nach Hause kommt. Für die unzähligen Freiwilligen unserer Feuerwehren ist es aber genau das – selbstverständlich zu helfen. Umso trauriger, wenn sich Gewalt, Hass und Unverständnis gegen die Retter richten. Die Hochwasserereignisse der vergangenen Tage und Wochen in Teilen Bayerns sowie im Südosten Österreichs haben gezeigt, wie wichtig freiwilliges Engagement ist. Doch immer weniger Firmen erlauben es ihren Mitarbeitern die Arbeit zu unterbrechen, um des anderen Leben zu retten. Helfen zu dürfen ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Als selbstständige Unternehmer sind es meist Landwirte, die in den ländlichen Regionen auch unter Tages den Brandschutz gewährleisten.
Danke für euren unentgeltlichen Einsatz!

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