ForstHolzrücken mit Pferd: Zu Besuch beim Deutschen Meister

Holzrücken mit Pferd: Zu Besuch beim Deutschen Meister

Das Leben von Joshua Pritzi dreht sich um Pferde. Neben dem Holzrücken, arbeitet er als selbstständiger Hufschmid.
Quelle: Buffler

Ein schmaler Forstweg führt durch den hügeligen Mischwald im Allgäu. Schleifspuren von gerückten Stämmen zeichnen sich am erdigen Wegesrand und auf der steinigen Deckschicht ab. Profilmuster von Forstreifen gibt es dagegen nirgends.

Stattdessen erkennt man hier und da die Hufabdrücke des 8-jährigen belgischen Kaltbluthengst Rune. Der stößt gerade wieder aus dem Unterholz auf den Weg vor. Mit rund 900 kg Lebendgewicht und einem Stockmaß von 174 cm ist er eine imposante Erscheinung. Die Muskeln zeichnen sich unter dem blaugrauen Fell ab, als er sich mit voller Kraft ins Kummet wirft. Zugstränge und Rückekette sind voll gespannt. An ihrem Ende hängt ein schwerer, frisch geschnittener Laubholzstamm – vier Meter lang, 20 cm im Durchmesser. Rune will gerade einen weiteren Schritt nach vorne gehen, als hinter ihm aus dem Aufwuchs ein langgezogenes: „Öhhhp! Wüst. Wüst. Komm Bua.“ tönt. Der Hengst hält sofort inne, bewegt seine Vorderhand ein wenig nach links und zieht wieder an. Erneut ein Rufen, erneut eine leichte Richtungskorrektur.

Lesen Sie weiter im Beitrag:

  • Zu Besuch bei Familie Pritzi
  • Holzrücken mit Pferd: Möglichkeiten und Grenzen
  • Meisterlich: Wettbewerb Holzrücken mit Pferden

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