
In der Überwachungszone befinden sich auf österreichischer Seite keine tierhaltenden Betriebe. Zuvor gab es Ausbrüche am 21.3.2025 im Süden des Landes. Hier waren drei Rinderbetriebe mit insgesamt ca. 2.700 Tieren betroffen. Am 25.03.2025 wurde ein weiterer Ausbruch auf einem Rinderbetrieb innerhalb der bestehenden Überwachungszone gemeldet. Laut dem Bundesministerium wurden seitens der slowakischen Behörden umfangreiche Maßnahmen gesetzt sowie eine weitere Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet, in welchen alle Tierhaltungsbetriebe behördlich kontrolliert werden. Die empfänglichen Tiere in den Schutzzonen werden gekeult und die Tierkörper und Produkte seuchensicher entsorgt.
Suppressiv-Impfungen in Slowakei
Aufgrund der Größe der Betriebe hat die Slowakei um internationale Unterstützung ersucht. Um die Virusausscheidung zu senken, werden seitens der slowakischen Veterinärbehörden auf den Ausbruchsbetrieben auch Suppressivimpfungen durchgeführt, wobei diese Maßnahme nur dazu dient, die Virusausscheidung zu minimieren – geimpfte Tiere sowie deren Produkte dürfen nicht gehandelt werden. Beginnend mit 21.03.2025 hat die Slowakei bis auf weiteres einen landesweiten „Standstill“ ausgerufen – empfängliche lebende Tiere dürfen damit innerhalb der Slowakei nicht transportiert werden und das Staatsgebiet nicht verlassen. Transporte in die Slowakei sind untersagt, der Transit von Tiertransporten durch Österreich ist weiterhin erlaubt, muss aber ohne Zwischenstopp erfolgen, Schutz und Überwachungszonen müssen umfahren werden. Tiermärkte und andere Veranstaltungen mit empfänglichen Tieren in der Slowakei sind bis auf weiteres untersagt.
Landesweit wurden alle Halter von empfänglichen Tieren angewiesen, die Biosicherheitsmaßnahmen zu verstärken und vor Betreten der Stallungen Reinigung- und Desinfektionsmaßnahmen zu setzen.
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