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Landtechnikhersteller hadern mit Umsatzrückgängen

Die Landtechnikbranche kämpft mit Umsatzrückgängen.
Quelle: Pöttinger

Die Preise sind gestiegen, die Käufe werden weniger, die Nachfrage sinkt und es wird später bestellt – alles Gründe warum die Umsätze bei den Landtechnikherstellern einbrechen. Besonders die Grünlandtechnik sei davon betroffen, heißt es. Umsatzrückgänge von 25 % und mehr treffen die Branche hart. Die Unternehmen reagieren unterschiedlich.

So hat zum Beispiel AGCO Fendt Kurzarbeit an mehreren Standorten angemeldet. Beim Landtechnikhersteller Pöttinger meldet man im Sommer 200 Mitarbeiter für drei bis vier Wochen arbeitslos. Betroffen sind hier vor allem die Arbeiter in der Produktion und in Produktionsnahen Bereichen. Weitere 450 Mitarbeiter nehmen jeweils eine Woche unbezahlten Urlaub – aus Solidarität und um echte Kündigungen zu vermeiden, sagt Geschäftsführer Gregor Dietachmayr. Für den Herbst sei die Produktion wieder ausgelastet.
Pöttinger hat den Umsatz in den vergangenen drei Jahren von weniger als 400 Millionen auf 641 Millionen Euro gesteigert. Im bis Ende Juli laufenden Wirtschaftsjahr 2023/24 erwartet der Geschäftsführer einen Rückgang im zweistelligen Prozentbereich.

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