
Die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen fordert anlässlich dieses Tages eine stärkere Verankerung von Ernährungs- und Konsumbildung im Schulunterricht für alle 10- bis 14-Jährigen. Ziel ist es, jungen Menschen fundiertes Wissen und praxisnahe Erfahrungen zu vermitteln, um nachhaltige Konsumentscheidungen zu fördern und die Ernährungssicherheit der Zukunft zu gewährleisten.

Die Hauptforderung
- Fächerübergreifende Integration: Themen wie Landwirtschaft und Ernährung sollen in Fächern wie Biologie und Geografie behandelt werden. Praxisnahe Elemente wie „Schule am Bauernhof“-Besuche und Workshops mit Seminarbäuerinnen sollen das Verständnis vertiefen.
- Digitale Lehrformate: Moderne Technologien sollen genutzt werden, um Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und regionale Lebensmittelproduktion zu vermitteln.
- Sensibilisierung für Ressourcenschonung: Kinder sollen den Wert heimischer Lebensmittel erkennen, Essensabfälle reduzieren und bewusster mit Ressourcen umgehen.
Bereits bestehende Initiativen wie die Workshops „Mein Essen – meine Zukunft“ und „Einkaufen mit Köpfchen“ der Seminarbäuerinnen zeigen positive Ergebnisse. Seit 2019 haben rund 12.000 Schüler daran teilgenommen und gelernt, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger betont, dass Ernährungs- und Konsumwissen ein integraler Bestandteil der schulischen Ausbildung sein muss, um eine umweltfreundlichere Lebensweise zu fördern und ein gutes Leben mit weniger Ressourcen zu ermöglichen.
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