LandlebenErnährungWelthauswirtschaftstag 2025: Konsum neu denken

Welthauswirtschaftstag 2025: Konsum neu denken

Wir verbrauchen zu viel – der diesjährige Welthauswirtschaftstag steht deswegen unter dem Motto “Konsum neu denken”
Quelle: Stokkete/Shutterstock.com

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen fordert anlässlich dieses Tages eine stärkere Verankerung von Ernährungs- und Konsumbildung im Schulunterricht für alle 10- bis 14-Jährigen. Ziel ist es, jungen Menschen fundiertes Wissen und praxisnahe Erfahrungen zu vermitteln, um nachhaltige Konsumentscheidungen zu fördern und die Ernährungssicherheit der Zukunft zu gewährleisten.

Die Bäuerinnenorganisation fordert verstärkten Unterricht in Landwirtschafts- und Konsumbildung.Kochen
Quelle: Siegl/LKÖ, Foto Charletto Photographie

Die Hauptforderung

  • Fächerübergreifende Integration: Themen wie Landwirtschaft und Ernährung sollen in Fächern wie Biologie und Geografie behandelt werden. Praxisnahe Elemente wie „Schule am Bauernhof“-Besuche und Workshops mit Seminarbäuerinnen sollen das Verständnis vertiefen.
  • Digitale Lehrformate: Moderne Technologien sollen genutzt werden, um Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und regionale Lebensmittelproduktion zu vermitteln.
  • Sensibilisierung für Ressourcenschonung: Kinder sollen den Wert heimischer Lebensmittel erkennen, Essensabfälle reduzieren und bewusster mit Ressourcen umgehen.

Bereits bestehende Initiativen wie die Workshops „Mein Essen – meine Zukunft“ und „Einkaufen mit Köpfchen“ der Seminarbäuerinnen zeigen positive Ergebnisse. Seit 2019 haben rund 12.000 Schüler daran teilgenommen und gelernt, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger betont, dass Ernährungs- und Konsumwissen ein integraler Bestandteil der schulischen Ausbildung sein muss, um eine umweltfreundlichere Lebensweise zu fördern und ein gutes Leben mit weniger Ressourcen zu ermöglichen.

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