AW: Neue Wälder , für mehr Erträge insgesamt , da Holz dazu kommt

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Richard Wanker Teilnehmer

Der Wald braucht keine Düngung. Die Grünmasse welche jährlich von den Bäumen fällt reicht (Nadeln, Äste usw). Bei der Holzernte verbleiben die meisten Äste im Wald. Man muss nur aufpassen bei modernen Holzwerbemethoden, dass nicht zu viele Äste aus dem Wald geholt werden (Seilbahn, Hackschnitzel usw).

Ich habe noch teilweise Waldweiden. Das funktioniert, ging ja über Jahrhunderte. Man muss sich aber über einen gewissen Verlust klar sein. Rinder können Bäume bzw Wurzeln beschädigen. Dort tritt dann zb Weißfäule auf. Normalerweise betrifft das aber nicht alle Bäume eines beweideten Waldes.

Brennesel werden grün von Rindern nicht gefressen. Man müsste diese sehr jung (bevor der Stängel verholzt) ernten und wie Heu trocknen damit Rinder diese fressen. So käme man am selben Punkt raus wie bei der intensiven Grünlandnutzung: sehr viele Schnitte

Die meisten meiner Wiesen sind 2-schnittig. Dort findet man fast nie eine Brennesel, dafür viele andere Gräser, Kräuter, Blumen etc. Wo ich Brennesel finde, habe ich zu viel gedüngt. Damit kommt die Brennesel (neben verschiedenen Doldenblütlern) besser klar. Das Problem dieser Pflanzen wie der Brennesel ist dann, dass sie alles andere überwuchern und das Licht versperren für Gräser. Schau dir mal den Boden unter einem Brennesel Feld an. Dort ist der Boden offen! Dies führt zu Erosion! Eine Wiese ist immer nur so gut, wie sie über die Jahre Humus und Wasser halten kann. Ist der Boden großflächig offen, wie unter Brenneseln, kann man eine Wiese unwiederbringlich zerstören.