
Am 31. März bestätigte die Slowakei einen fünften Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS). Betroffen ist demnach ein Milchviehbetrieb mit rund 3.000 Tieren östlich der niederösterreichischen Grenzgemeinde Angern an der March.
Die EU-rechtlich vorgebene 10 km-Überwachungszone ragt minimal auf das österreichische Staatsgebiet. In der Zone befinden sich auf österreichischer Seite nur kleine tierhaltenden Betriebe. Die seit letzter Woche im Zuge der Präventvmaßnahmen der Republik Österreich erlassenene Kundmachung zu den EU-rechtlich nötigen Überwachungsmaßnahmen wird dementsprechend angepasst werden.
Bisherige Proben negativ
Nach Verhängung der Überwachungs- und Sperrzonen in Ostösterreich aufgrund der MKS-Fälle in Ungarn und der Slowakei wurden auf den Nutztierbetrieben Proben gezogen. Laut dem zuständigen Gesundheitsministerium wurden die rund 1.000 Blut- und Tupferproben aus Niederösterreich und dem Burgenland allesamt negativ auf MKS befundet.
Auf Biosicherheit achten
Unabhängig von den Test- und Überwachungsmaßnahmen sollen die österreichischen Nutztierhalter – speziell in den Grenzgebieten zu Ungarn der Slowakei und auch Tschechien – die Biosicherheitsmaßnahmen auf ihren Betrieben weiterhin sehr ernst nehmen und umsetzen, mahnen die Gesundheitsbehörden. Will heißen: Den Personenverkehr am landwirtschaftlichen (Tier-)Betrieb auf das Mindestmaß einschränken und verstärkt auf Hygiene achten.
Kommentare