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Alpine Futtererntetechnik von Pöttinger

Pöttinger präsentiert einen neuen 6-Kreisler für die alpine Landwirtschaft.
Der neue Pöttinger Hit V 6260 Alpin mit sechs Kreiseln ist um 30 kg leichter als das Vorgängermodell.
Quelle: Paar

Vor zwei Jahren haben die Grieskirchener mit der Überarbeitung der alpinen Futtererntetechnik begonnen. Dieser Prozess findet mit zwei neuen Kreislern und dem kleinen Boss-Ladewagen nun seinen Abschluss.

4 oder 6 Kreiseln

Die neuen Alpin-Hit-Maschinen gibt es mit vier oder sechs Kreiseln: Hit V 4240 Alpin oder Hit V 6260 Alpin. Die Kreisel haben einen Durchmesser von 1,38 m und wie ihre großen Brüder die geschwungenen Zinkenträger. Zudem sind die Schenkel der Zinkenpaare ungleich lang. Serienmäßig liefert Pöttinger die mechanische Streuwinkelverstellung und Grenzstreueinrichtung an den Kreiselrädern.

Überarbeitet haben die Grieskirchener den Anbaubock. Er ähnelt dem des aktuellen 10fach-Kreislers. Zwei hydraulische Zentrierzylinder sorgen für einen ruhigen Lauf in Arbeitsstellung. Sie verhindern beim Bergabfahren ein Auflaufen und zentrieren die Maschine beim Aushub in Mittelstellung. Mit der Funktion Hydrolift lassen sich beim 6-Kreisler die äußeren Kreiseleinheiten für eine größere Bodenfreiheit am Vorgewende bis zu einem Anschlag anwinkeln. Für steile Hänge gibt es den 4-Kreisler optional mit einem starren Anbaubock.

Der neue 6-Kreisler soll trotz größerer Arbeitsbreite rund 30 kg leichter als sein Vorgänger sein. Der 4-Kreisler ist gleich schwer wie bisher. Die ersten Vorserienmaschinen sind für den Herbst 2024 geplant.

Der kleine Boss

Vor zwei Jahren haben die Grieskirchener den Boss 3000 eingeführt. Nun folgt der kleinere Boss 2000 Alpin. Die neue Baureihe besteht aus drei Modellen mit einem Ladevolumen von 13,5 bis 18,7 m³ nach DIN. Sie ist für Traktoren zwischen 40 und 100 PS und als Tieflader konzipiert.

Als zentrales Element hat der Boss 2000 Alpin die 1,80 m breite Pick-up vom großen Bruder geerbt. Laut Hersteller wurde die Pendelfähigkeit dieser Pick-up nochmals verbessert. Ein Keilriemen treibt die fünf gesteuerten Zinkenträger an. Mit der Knickdeichselsteuerung „Autotast“ lässt sich in stark kupiertem Gelände die Futteraufnahme optimieren. Während der Boss 3000 das Evomatic Förderschwingen-Aggregat mit fixer Steuerung besitzt, ist der kleine Boss mit dem Supermatik FörderschwingenAggregat ausgerüstet. Dieses transportiert das Erntegut mit drei gesteuerten Förderschwingen durch das Schneidwerk. Serienmäßig verfügt der Boss 2000 über ein 6-Messer-Schneidwerk. Maximal sind bis zu 16 Messer möglich.

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