AW: Für wen arbeitet die Untere Naturschutzbehörde?

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Jens Reinhardt Teilnehmer

Hallo Sabine,

Ich habe es so aufgefasst, daß all die Einschränkungen nur für Landwirte gelten, die Fördermittel beantragen.

Du kannst ohne Bedenken dort Bäume und Sträucher Pflanzen, wie du möchtest. Wenn du schreibst, daß dort Tannen wachsen, kann es sein, daß der Obstbau klimatisch benachteiligt ist. Apfelbaum und Haselnuss müssten gehen, Kirsche auch. Ev. Pflaumen. Birnen oder Pfirsiche brauchen mehr Wärme. Brombeer, Himbeer, Johannis- und Stachelbeere auch. Schau dich in der Umgebung um, welche Arten dort schon wachsen. Es gibt von allen Arten auch Sorten, die in rauhen Klima wachsen.

Halb- oder Hochstammbäume sind langlebiger als Niederstammbäume, lassen sich aber schwerer beernten.

Wenn du blühende Bäume und Sträucher pflanztst, die im Sommer oder Herbst Früchte tragen, tust du der Insekten und generell der Tierwelt einen Gefallen.

Auch ein kleines Gemüsebeet und Erdbeeren sind möglich.

Aber tue es nicht großflächig umackern oder mit Weihnachtsbäumen oder sonstigen Koniferen (Hecke!) zupflanzen. Das bringt dir nur viel überflüssige Arbeit und nichts für die Tierwelt.

Vielleicht für den Anfang einige Sträucher mit Naschfrüchten, eine Erdbeer-Wiese und 2 Apfel (ein Haferapfel und James Grive) + 1 Kirschbaum (Hedelfinger). Das läßt sich später jederzeit nach belieben erweitern.

Viel Freude beim Pflanzen wünscht der Jens